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Job
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1Und Zofar von Naama antwortete und sagte:
2Darum geben meine beunruhigenden Gedanken mir Antwort, und deswegen bin ich innerlich erregt:
3Eine Mahnung, mir zur Schande, höre ich, aber der Geist aus meiner Einsicht antwortet mir.
4Hast du nicht von jeher das erkannt, seitdem [Gott] Menschen auf die Erde gesetzt hat,
5daß der Jubel der Gottlosen von kurzer Dauer und die Freude des Ruchlosen für einen Augenblick war?
6Stiege auch seine Hoheit bis zum Himmel hinauf, und rührte sein Haupt an die Wolken,
7gleich seinem Kot vergeht er auf ewig. Die ihn gesehen haben, sagen: Wo ist er?
8Wie ein Traum verfliegt er, und man findet ihn nicht, und er wird weggescheucht wie ein Nachtgesicht.
9Das Auge hat ihn erblickt, doch nun nicht mehr, und seine Stätte gewahrt ihn nicht mehr.
10Seine Söhne müssen die Geringen gütig stimmen und seine Hände sein Vermögen zurückgeben.
11Waren seine Glieder [auch] voll seiner Jugendkraft, so liegt sie [nun] mit ihm im Staub.
12Wenn das Böse auch in seinem Mund süß schmeckte, er es verbarg unter seiner Zunge,
13es aufsparte und nicht fahren ließ und es zurückhielt unter seinem Gaumen,
14so hat sich seine Speise [doch] in seinen Eingeweiden verwandelt. Viperngalle ist in seinem Innern.
15Reichtum hat er verschlungen, doch erbricht er ihn [wieder]: aus seinem Bauch treibt Gott ihn heraus.
16Viperngift sog er ein; die Zunge der Giftschlange bringt ihn um.
17Nicht sehen darf er die Bäche, die flutenden Ströme von Honig und Milch.
18Den Ertrag gibt er zurück und darf ihn nicht verschlingen. An dem Reichtum, den er erwarb, darf er sich nicht freuen.
19Denn die Geringen hat er mißhandelt, verlassen. Häuser hat er an sich gerissen und wird sie nicht ausbauen.
20Denn er kannte keine Ruhe in seinem Innern; mit seinem Kostbarsten wird er nicht entrinnen.
21Vor seiner Freßgier gab es kein Entrinnen; darum wird sein Wohlstand keinen Bestand haben.
22In der Fülle seines Überflusses wird er in Bedrängnis geraten; die Hand jedes Notleidenden wird über ihn kommen.
23Es wird geschehen: Um seinen Bauch zu füllen, wird Gott die Glut seines Zorns gegen ihn senden und [sie] auf ihn regnen lassen, auf seinen Körper.
24Flieht er vor eisernen Waffen, durchbohrt ihn der Bogen aus Bronze.
25Er zückt [den Pfeil], da tritt er [schon] aus dem Rücken hervor und das blitzende Eisen aus seiner Galle! Er geht dahin, Schrecken über ihm!
26Alle Finsternis ist aufgespart für seine aufgesparten [Schätze]. Ein Feuer, das nicht angefacht ist, wird ihn fressen. Übel wird es dem ergehen, der in seinem Zelt übriggeblieben ist.
27Der Himmel wird seine Schuld enthüllen, und die Erde wird sich gegen ihn erheben.
28Der Ertrag seines Hauses muß fortgehen, wird zerrinnen am Tag seines Zorns.
29Das ist das Teil des gottlosen Menschen von Gott und das ihm von Gott zugesprochene Erbe.

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